Nsa spionage handy

Auch weitere Produkte des Herstellers, wie Router und andere Netzwerktechnik, sollen möglichst nicht mehr eingesetzt werden.


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In Texas soll das sogar per Gesetz verboten werden. Das sind schwere Vorwürfe an ein Unternehmen, dessen Produkte in vielen Ländern der Welt, darunter auch in Deutschland, in kritischer Internet- und Kommunikationsinfrastruktur eingesetzt werden. Die Sprecher von Huawei dementierten sämtliche Anschuldigungen prompt und forderten entsprechende Beweise.

Wer die Entwicklungen der vergangenen Jahre verfolgt hat, erkennt in dem Streit zwischen der US-Regierung und Huawei auch mehr Hinweise auf nationalen Protektionismus seitens der Amerikaner denn ausländischer Spionage gegen sie. Der Streit schwelt nämlich schon länger.

Vorangegangen waren Sicherheitslücken in verschiedenen Routern und Switches der Hersteller aus Asien, die es Angreifern theoretisch ermöglichten, Zugriff auf Daten zu erhalten ähnliche Lücken, wie sie Jahre später auch in amerikanischen Routern von Cisco entdeckt wurden. Dass Huawei vergleichsweise engen Kontakt mit der heimischen Regierung führt, ist kein Geheimnis. Das Unternehmen wurde von Ren Zhengfei, einem früheren Mitglied der Volksbefreiungsarmee, gegründet. Immer wieder wurde deshalb über den Einfluss der Kommunistischen Partei auf die Unternehmensführung spekuliert — eine Verbindung, die Huawei stets abstritt.

Die US-Regierung kam nach monatiger Untersuchung zu einem denkbar unspektakulären Ergebnis: Man konnte nicht mit Sicherheit sagen, ob die Sicherheitslücken absichtlich eingesetzt wurden oder einfach nur schlecht programmiert worden waren, wie es Sicherheitsforscher vermuteten. Seit Snowden wissen wir, dass die Amis alles und jeden abhören. Die sollten sich schon zurückhalten, ehe sie anderen Spionage vorwerfen. Sowas nennt man sonst Heuschelei. Aus diesem Grund warnen sie vor der chinesischen Konkurrenz und bestimmt nicht aus Sorge um die Daten ihrer Bürger. Andere dessen zu beschuldigen was man selber exzessiv tut lenkt eben auch gut von sich selber ab, nicht wahr?

In den Standardeinstellung wird das Tool wie jede andere App auf dem Homescreen des Smartphones angezeigt. Mit Hilfe einer bestimmten Funktion lässt sich das jedoch ändern: Wenn der Angreifer jetzt noch einmal seinen Bestätigungscodes eingibt, taucht die App für die Zielperson nicht mehr sichtbar auf.

Globale Überwachungs- und Spionageaffäre

Auch aus der Ferne lassen sich Änderungen vornehmen: So kann mit Hilfe einer SMS das Mikrofon aktiviert werden, genauso wie sich Einstellungen des Programms ändern lassen oder man das Tool vollständig deaktivieren kann. Dann gibt es die Anruflisten, denen Audiodateien der jeweiligen Telefonate beigefügt sind. Zahlreiche Firmen bieten auch entsprechende Malware für iPhones an, allerdings ist dafür in der Regel ein Jailbreak auf dem Zielgerät notwendig. So mächtig, dass wohl auch manch staatliche Überwachungstools auf den kommerziellen Produkten basieren und den gleichen Code verwenden, wie Forbes und der Sicherheitsforscher Morgan Marquis-Boire herausgefunden haben.

Tools wie SpyPhone Android Rec Pro allerdings richten sich nicht an staatliche Stellen — die Anbieter haben einen einen anderen Markt im Blick: Die Produkte sind vor allem auf eifersüchtige Liebhaber zugeschnitten, die damit ihre Partnerin überwachen wollen. Tatsächlich ist Spyware zur Überwachung von Beziehungspartnern schon lange ein Thema. Vorher hatte er ihren Computer mithilfe einer komplexen Software ausspioniert. Das Aufkommen von Smartphones allerdings hat die Überwachung inzwischen auf ein ganz neues Level gehoben.

Natürlich führt nicht jeder Fall zu einer Anklage, ganz zu schweigen zu einer Verurteilung.

Spionage 2.0 - Überwachung des Handys von Kanzlerin Angela Merkel

Einige der Spyware-Anbieter listen auf ihren Webseiten auch allgemeine Geschäftsbedingungen auf — vermutlich, um bei Verbrechen nicht haftbar gemacht werden zu können. Unsere Anfrage allerdings blieb unbeantwortet. Perez Melara hat es jedoch immer wieder geschafft, den Behörden durch die Finger zu gehen. In einem anderen Fall hatte ein Analyst eine Überwachung eingeleitet, " um die Sprache des Landes zu lernen ".

Spionageverdacht im Geheimdienst-Ausschuss

Den Namen, aber weniger Einzelheiten hatte zuvor der Spiegel, ebenfalls unter Rückgriff auf Dokumente von Edward Snowden, bereits offengelegt. Zwar bestritt der Geheimdienst, dass Analysten damit praktisch uneingeschränkten Zugang zu Informationen hätten. Derzeit teste man diese aber nur. Eine "millionenfache monatliche Weitergabe von Daten aus Deutschland an die NSA" gebe es nicht, einzelne personenbezogene Datensätze seien aber übermittelt worden.

Sie kontrollieren die grundlegende Infrastruktur des Internets wie Untersee- und Glasfaserkabel sowie Rechenzentren. Erst wurde enthüllt, dass einige davon den GCHQ unterstützen, teilweise mit eigener Software, dann wurden die Namen bekannt. Beamte sollen Carriern mit rechtlichen Konsequenzen gedroht haben, wenn sie eine von der Regierung gestellte Software nicht implementieren.

Als Reaktion auf derartige Vorwürfe für seine deutsche Niederlassung versicherte etwa Level 3, "keiner fremden Regierung" Zugriff auf die eigene Infrastruktur in Deutschland zu gewähren.

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Mitte August zitierte dann die Bundesnetzagentur einige Netzbetreiber zu sich , um sie wegen der Vorwürfe zu befragen. Die Ergebnisse behielt sie aber für sich. Rasch wurde auf Rechtsgrundlagen aus dem Jahr hingewiesen , auf die sich die Geheimdienste der ehemaligen Alliierten bei ihrer Arbeit hierzulande berufen können. Dieser Hinweis inmitten des Bundestagswahlkampfs sollte offenbar die Kritik der SPD untergraben und der rot-grünen Regierung eine Mitverantwortung geben.

Eine zielgenaue Lokalisierung, etwa für Drohnenangriffe, sei damit nicht möglich. Die Informationen würden vorher um eventuell enthaltene personenbezogene Daten Deutscher bereinigt.

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Im Gegenzug gab es Informationen und Spionagesoftware. Hans-Peter Friedrich wollte wohl die Grundrechte neu sortieren. Während der Affäre hatte Bundesinnenminister Friedrich der Sicherheit dann Vorrang vor allen anderen Grundrechten eingeräumt, auch der Freiheit. Obwohl er noch versucht hat, diese Aussage zu relativieren, scheint er die Grundrechte damit zu Privilegien zweiter Klasse entwerten zu wollen.

Dabei stehen sie gerade als Abwehrrechte gegen Eingriffe des Staates in der Verfassung. Von offizieller Seite wurden die Berichte nicht dementiert, sondern lediglich als missverständlich zurückgewiesen. Alles, was geschehe, sei als Teil der Terrorbekämpfung gesetzlich legitimiert und von den drei Staatsgewalten der USA genehmigt. Später kündigte er mehr Transparenz an , um wenige nur wenige Tage später Zweifel daran aufkommen zu lassen.

Rund Unter den Five Eyes habe man den umfangreichsten Zugriff auf das Internet. In der Präsentation steht wörtlich "Wir sind dabei das Internet zu beherrschen" "to 'master' the internet" und "unsere gegenwärtigen Möglichkeiten sind sehr beeindruckend". Die diplomatischen Vertretungen des Staatenbundes in Washington und bei den Vereinten Nationen seien verwanzt und das interne Computernetzwerk infiltriert. In einem anderen Dokument sind laut Guardian 38 Botschaften und diplomatische Vertretungen aufgeführt, die als Ziele gesehen werden. Neben "traditionellen ideologischen Gegnern" und nahöstlichen Staaten fänden sich darunter auch die Botschaften Frankreichs, Italiens, Griechenlands, sowie Japans, Mexikos, Südkoreas, Indiens und der Türkei.